Die Nationale Krebspräventionswoche findet in diesem Jahr vom 21. bis 27. September 2026 statt. Diesmal rücken die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebsgesellschaft das Thema Früherkennung in den Mittelpunkt und rufen unter dem Motto „Lass mal checken“ zur Wahrnehmung gesetzlicher Früherkennungsuntersuchungen auf. Zentraler Baustein der Aktionswoche ist die tägliche, digitale Vortragsreihe „Lunch & Learn – Krebsfrüherkennung verständlich erklärt“. Dazu gehört auch ein kostenfreier Online-Vortrag zur Früherkennung von Prostatakrebs am 24. September 2026, den die Urologische Stiftung Gesundheit (USG) allen Interessierten ans Herz legt.
Seit 2019 am Start:
bundesweite Aufklärungs- und Informationskampagne zur Krebsvorbeugung
Die Nationale Krebspräventionswoche wurde 2019 ins Leben gerufen: Die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebsgesellschaft informieren mit ihrer gemeinsamen Aktionswoche jedes Jahr im September über vermeidbare Krebsrisiken und das große Potenzial der Prävention von Krebserkrankungen.
Im Zentrum der Krebspräventionswoche steht jedes Jahr ein anderer Lebensstil-Faktor, der Einfluss auf das persönliche Krebsrisiko hat.
Das Präventionspotenzial ist groß:
Rund 40 Prozent aller Krebsneuerkrankungen könnten verhindert werden
In Deutschland erkranken rund 520.000 Menschen jährlich neu an Krebs. Anders als vielfach angenommen, ist ein großer Teil dieser Erkrankungen vermeidbar. Experten gehen davon aus, dass etwa 40 Prozent aller Krebsneuerkrankungen durch Präventionsmaßnahmen verhindert werden könnten.
Zu den vermeidbaren Risikofaktoren zählen: Rauchen und Passivrauchen, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel, Übergewicht, ungesunde Ernährung sowie versäumte Schutzimpfungen gegen Viren, die Krebs verursachen können, wie die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV).
„Lass mal checken“:
Die Nationale Krebspräventionswoche 2026 nimmt die Früherkennung in den Fokus
Im Zentrum der vergangenen Krebspräventionswochen standen die Ernährung (2020), Impfungen gegen Krebs (2021) sowie die Risikofaktoren Alkohol (2022), Übergewicht (2023), Bewegungsmangel (2024) und Rauchen (2025). Unter dem Motto „Lass mal checken“ nehmen die Initiatoren in diesem Jahr die Früherkennung in den Blick und informieren rund um die Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden.
„Je früher eine Krebserkrankung entdeckt wird, desto erfolgreicher und schonender lässt sie sich in der Regel behandeln“, betonen die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebsgesellschaft auf ihrer Kampagnen-Website.
Besonders für Prostatakrebs gilt: früh erkennen und Heilungschancen nutzen
Früherkennung ist bei Prostatakrebs besonders wichtig, denn die häufigste Krebserkrankung des Mannes verursacht gerade in frühen Stadien häufig keine Beschwerden. Wird der Tumor indes früh erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut.
Männer ab 45 Jahren und bei familiärer Vorbelastung bereits ab 40 Jahren haben in Deutschland einmal jährlich Anspruch auf eine gesetzlich geregelte Früherkennungsuntersuchung. Sie beinhaltet die Tastuntersuchung sowie die Untersuchung der Geschlechtsorgane, der Haut und der Leistenlymphknoten. Die Bestimmung des PSA-Wertes (prostataspezifisches Antigen) und ggf. eine Magnetresonanztomographie (MRT) sind als Maßnahmen zur Früherkennung eine Selbstzahlerleistung.
Urologisches Highlight der Krebspräventionswoche:
Online-Vortrag zur Prostatakrebs-Früherkennung am 24. September 2026 von 12:00 bis 12:45 Uhr
Mehr zur modernen Früherkennung von Prostatakrebs erfahren Sie im Rahmen der Nationalen Krebspräventionswoche in einem Online-Vortrag am 24. September 2026 von 12:00 bis 12:45 Uhr. Referent ist der international renommierte Urologe, Prostatakrebs-Experte und ehemalige Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft Prof. Dr. Peter Albers.
Wie Prof. Albers die Bedeutung des PSA-Werts, die Rolle der Magnetresonanztomografie (MRT) und moderner Risikotests bewertet, lesen Sie übrigens in einem Interview, das die Urologische Stiftung Gesundheit kürzlich mit dem Prostatakrebs-Experten geführt hat.
Hier geht’s zum Interview: https://urologische-stiftung-gesundheit.de/prostatakrebs-frueh-erkennen/
Vortragsreihe „Lunch & Learn – Krebsfrüherkennung verständlich erklärt“:
kostenfreie Teilnahme per Zoom-Link
Weitere Online-Vorträge anlässlich der Nationale Krebspräventionswoche 2026 gelten den gesetzlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen von Darmkrebs, Lungenkrebs, Brust- und Gebärmutterhalskrebs sowie von Hautkrebs.
Die moderierten Vorträge der Reihe „Lunch & Learn – Krebsfrüherkennung verständlich erklärt“ finden vom 21. bis 25. September 2026 täglich von 12:00 bis 12:45 Uhr statt. Nach den wissenschaftlichen Vorträgen gibt es jeweils Gelegenheit für persönliche Fragen und Diskussionen.
Weitere Informationen zur Nationalen Krebspräventionswoche 2026 sowie den Zoom-Link zur kostenfreien Teilnahme an den Online-Vorträgen finden Sie auf der Website der Kampagne: https://www.krebspraeventionswoche.de.
Eine Anmeldung zu den Vorträgen ist nicht erforderlich. Die gute Nachricht für alle, die einen Termin verpassen sollten: Die Experten-Talks werden auch im Nachgang der Krebspräventionswoche online abrufbar sein.
Informationen zur Prävention von Blasen- und Nierenkrebs
Mehr zur Prävention urologischer Krebserkrankungen lesen Sie natürlich hier auf der Website der Urologischen Stiftung Gesundheit.
Für Informationen zum Thema Blasenkrebs rufen Sie gerne die aktuelle Aufklärungskampagne der USG auf (https://urologische-stiftung-gesundheit.de/erkrankungen/blasenkrebs/) oder öffnen Sie den Ratgeber Harnblasenkrebs (https://urologische-stiftung-gesundheit.de/ratgeber/harnblasenkrebs/).
Informationen über vermeidbare Risikofaktoren für Nierenkrebs finden Sie unter folgendem Link: https://urologische-stiftung-gesundheit.de/ratgeber/nierenkrebs/
