Urologische Notfälle
Akuter Harnverhalt
Urologischer Notfall – rechtzeitig handeln, Gesundheit schützen.
Bei einem akuten Harnverhalt kann die gefüllte Harnblase nicht oder nur noch tröpfchenweise entleert werden. Es kommt zu einem zunehmenden Schmerz im Bereich des Unterbauchs. Denn die Blase füllt sich immer weiter mit Urin. Es kann sein, dass es im Rahmen des Harnverhalts zu einem ungewollten Urinverlust kommt. Allerdings entleert sich die Harnblase dabei nur unvollständig und der Schmerz nimmt kaum oder überhaupt nicht ab.
Notfallbehandlung bei akutem Harnverhalt
Die Behandlung des Notfalls besteht darin, dass ein Blasenkatheter eingelegt wird. Oft wird auch der Weg gewählt, nach örtlicher Betäubung über eine Hohlnadel einen Katheter durch die Haut und die darunterliegenden Gewebeschichten in die Blase einzubringen.
Einlage eines Blasenkatheters
Es entleeren sich nach Einlage des Katheters dann große Mengen an Urin. Es können sich hierbei um mehrere Liter handeln. Der Schmerz nimmt sehr schnell und in aller Regel komplett ab.
Ursachenforschung und Behandlung des Harnverhalts
Später wird man nach der Ursache des Harnverhalts suchen. Es kann beispielsweise sein, dass sich eine sehr große Prostata, eine verengte Harnröhre oder auch ein Blasenstein findet. Es gibt weitere Gründe für einen akuten Harnverhalt.
Langfristige Therapie zur Vermeidung von Komplikationen
Der Behandlung des Notfalls schließt sich später eine Behandlung an, die die Ursache beseitigt. Nicht selten ist im Weiteren ein operativer Eingriff notwendig, um auszuschließen, dass sich das schmerzhafte Ereignis akuter Harnverhalt in der Zukunft wiederholt.

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Dr. med. Holger Borchers
Prof. Dr. med. Helmut Haas
Geschäftsführer der Urologischen Stiftung Gesundheit gGmbH
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