Blut im Urin ist ein Warnsignal, das viele Menschen unterschätzen. Genau hier setzt eine neue bundesweite Aufklärungskampagne der Urologische Stiftung Gesundheit an. Mit einer neu veröffentlichten Internetseite will die Stiftung über Blasenkrebs informieren, sensibilisieren und dazu ermutigen, frühzeitig ärztlichen Rat einzuholen.

Endlich geht es los: Mit umfangreichen neuen Inhalten, zehn neuen „Hose runter“-Videos zum Thema Blasenkrebs sowie verständlich aufbereiteten Informationsseiten startet die Kampagne nun deutschlandweit. Ziel ist es, Aufmerksamkeit zu schaffen, Wissen zu vermitteln und Menschen zum Handeln zu bewegen.

Die zentrale Botschaft der Kampagne ist klar und unmissverständlich:
Blut im Urin ist nie normal.

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Blasenkrebs bleibt oft lange unbemerkt

Blasenkrebs verursacht im frühen Stadium häufig keine Schmerzen. Deshalb werden erste Anzeichen wie rötlich verfärbter Urin oft verharmlost oder ignoriert.

Anders als bei vielen anderen Krebsarten fehlen typische Beschwerden. Das kann dazu führen, dass die Erkrankung erst spät entdeckt wird. Die neue Informationsseite und die begleitenden Inhalte sollen genau das ändern und frühzeitig sensibilisieren.

 

Verständliche Informationen statt Fachsprache

Herzstück der Kampagne ist eine übersichtlich aufgebaute Internetseite, die sich gezielt an ein Laienpublikum richtet. Die Inhalte sind bewusst einfach formuliert und bleiben dennoch medizinisch korrekt. Ziel ist es, Orientierung zu geben, Ängste abzubauen und komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären.

Neben der Startseite stehen drei vertiefende Bereiche zur Verfügung:

  • Diagnostik: Welche Untersuchungen erfolgen, wenn Blut im Urin auftritt
  • Operation: Welche operativen Behandlungsmöglichkeiten es bei Blasenkrebs gibt
  • Medikamente: Wann Medikamente, Chemotherapie oder Immuntherapie eingesetzt werden

Ergänzt werden diese Inhalte durch neue Videoformate der Reihe „Hose runter“, die das Thema Blasenkrebs offen, verständlich und niedrigschwellig aufgreifen.

 

Aufklärung kann Leben retten

Die Kampagne wird bundesweit über Social Media sowie die digitalen Kanäle der Stiftung ausgespielt und von sieben Industriepartnern unterstützt. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen und für das Warnsignal Blut im Urin zu sensibilisieren.

Jede Weitergabe der Inhalte kann dazu beitragen, Blasenkrebs früher zu erkennen. Denn je früher die Erkrankung entdeckt wird, desto besser sind die Behandlungschancen.

Wer Blut im Urin bemerkt, auch ohne Schmerzen, sollte dies immer ärztlich abklären lassen, empfiehlt die Urologische Stiftung Gesundheit.