Der Medienpreis Urologie wurde in diesem Jahr zum 13. Mal von der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vergeben: Preisträger 2026 ist Dr. Tilman Hassenstein. Der Mediziner ist als freier Medizin- und Wissenschaftsjournalist für verschiedene TV-Sender, Print- und Online-Medien tätig und wurde für seinen TV-Beitrag „Prostatakrebs: Kein Abtasten mehr bei der Früherkennung“ im Gesundheitsmagazin Visite ausgezeichnet. Die offizielle Preisverleihung an Dr. Tilman Hassenstein – auf dem Foto in der Mitte mit DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Axel Merseburger und Kongresspräsidentin Prof. Dr. Susanne Krege   – fand Mitte September im Rahmen des 78. DGU-Kongresses in Düsseldorf statt.

 

Der Medienpreis Urologie würdigt herausragende Berichterstattung zu urologischen Themen

Mit dem Medienpreis Urologie würdigt die wissenschaftliche Fachgesellschaft der Urologinnen und Urologen herausragende journalistische Arbeiten in deutschsprachigen Publikumsmedien, die urologische Themen sachlich, verständlich und verantwortungsvoll für eine breite Öffentlichkeit aufbereiten und dazu beitragen, seriöses urologisches Wissen zu vermitteln.

Eine fundierte Berichterstattung über urologische Erkrankungen leiste einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und zur Enttabuisierung, so DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Axel Merseburger, der auch Mitglied im Medical Board der Urologischen Stiftung Gesundheit (USG) ist, anlässlich der Ausschreibung des Medienpreises Urologie 2026.

 

Ausgezeichnet: „Prostatakrebs: Kein Abtasten mehr bei der Früherkennung“,
Beitrag im Gesundheitsmagazin Visite im NDR-Fernsehen

Der nun preisgekrönte Wettbewerbsbeitrag von Dr. Tilman Hassenstein mit dem Titel „Prostatakrebs: Kein Abtasten mehr bei der Früherkennung“ wurde am 30. September 2025 im bekannten Gesundheitsmagazin Visite im NDR-Fernsehen bundesweit ausgestrahlt und ist online aufrufbar.

Mit der Prostatakrebs-Früherkennung greift der Autor eines der wichtigsten urologischen Themen auf, das aufgrund wegweisender Änderungen bei der Früherkennung der häufigsten Krebserkrankung des Mannes derzeit von besonderer Bedeutung ist. Anlass ist die jüngste Überarbeitung der S3-Leitlinie Prostatakarzinom: Danach wird das Abtasten der Prostata zur Früherkennung nicht länger empfohlen; stattdessen rücken der Bluttest auf das prostataspezifische Antigen (PSA) und bei Bedarf eine Magnetresonanztomographie (MRT) in den Fokus einer risikobasierten Früherkennung.

Der PSA-Test und die MRT sind zur Früherkennung bislang allerdings keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und müssen selbst bezahlt werden. Ob sich das ändert, prüft seit Oktober 2025 der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der über die Leistungen der Krankenkassen entscheidet.

Dr. Hassenstein erklärt die neue Situation bei der Früherkennung von Prostatakrebs in seinem Wettbewerbsbeitrag verständlich mithilfe von renommierten Experten und berichtet einfühlsam und ermutigend anhand realer Patienten über das neue Vorgehen. Das reichweitenstarke Fernsehformat erreicht gerade die Männer, für die die Früherkennung ansteht.

Den TV-Beitrag im Gesundheitsmagazin Visite von Dr. Tilman Hassenstein können Sie unter folgendem Link in der ARD-Mediathek aufrufen:

https://www.ardmediathek.de/video/visite/prostatakrebs-kein-abtasten-mehr-bei-der-frueherkennung/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8zYmE0NTkzNy0wOWNiLTRhNGYtOGE2OC04ZWFjNTUzMDJhZWY

 

Unabhängige Jury ehrt den DGU-Medienpreisträger mit einer Laudatio

Die unabhängige Jury aus Medizinern, Wissenschaftlern und Medienprofis, die über die Vergabe des DGU-Medienpreises entscheidet, würdigte die Arbeit von Dr. Tilman Hassenstein während der Preisverleihung in Düsseldorf mit einer Laudatio, die in diesem Jahr von Hautärztin Dr. Yael Adler gehalten wurde, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin – Healthy Longevity e.V. (GSAAM) und bekannte Bestsellerautorin.

 

Die Laudatio von Jurymitglied Dr. Yael Adler können Sie hier aufrufen:

 

 

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Medienpreis Urologie: Vorjahres-Siegerin überzeugte auf Instagram und TikTok

 

 

Im Vorjahr ging der Preis an Dr. Maria Sprinz, damals Assistenzärztin in der urologischen Weiterbildung, für ihr Engagement in den Sozialen Medien. Sie überzeugte die Jury mit ihrer urologischen Aufklärungsarbeit auf Instagram und TikTok unter dem Account @answeringforafriend.

Unter folgendem Link lesen Sie unsere News zur Vergabe des Medienpreises Urologie 2025: https://urologische-stiftung-gesundheit.de/medienpreis-urologie-2025/

Klicken Sie gerne auch hier auf der Startseite des Patientenportals der USG die Videoserie „Hose runter! Der Uro-Check“ an. Dort spricht Dr. Sprinz mit erfahrenen Urologinnen und Urologen offen und humorvoll über spannende Themen der Urologie. https://urologische-stiftung-gesundheit.de

Foto: DGU