Die bundesweite Aufklärungsinitiative „Prostata – der wunde Punkt des Mannes“ geht in die dritte Runde: Diesmal holt die Urologische Stiftung Gesundheit (USG) die Männer direkt im Baumarkt ab, um Aufmerksamkeit für die Früherkennung von Prostatakrebs zu erzeugen. Schleifen, dämmen, den Pinsel schwingen: Heimwerker haben den Mut, die Dinge anzupacken! Und mehr als eine Portion Mut braucht es auch nicht für einen Termin zur Prostatakrebsfrüherkennung – so die Botschaft.

Heimwerker packen die Dinge an: „Dämm doch mal dein Krebsrisiko“

„Lass deine Vorsorge nicht schleifen“, „Dämm doch mal dein Krebsrisiko“, „Kümmere dich um deine Pinselabteilung“: Bis Juni 2026 ermutigt die Urologische Stiftung Gesundheit Männer ab 45 Jahren, sich über häufigste Krebserkrankung des Mannes zu informieren und einen Früherkennungstermin beim Urologen wahrzunehmen. Großflächige Plakate und Aufsteller landesweit vor Ort in zahlreichen Baumärkten, aber auch digitale Werbeflächen, Video-Clips und Social-Media-Aktionen bringen das Thema an den Mann.

Da Prostatakrebs zunächst keine Symptome verursacht, ist die Früherkennung so wichtig

In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 70.000 Männer neu an Prostatakrebs. Damit ist das Prostatakarzinom die häufigste Tumorerkrankung des Mannes. Mit jährlich etwa 15.000 Todesfällen ist Prostatakrebs zugleich die zweithäufigste Ursache für einen Krebstod beim Mann.

Früh erkannt ist der Tumor in 80 bis 90 Prozent der Fälle heilbar. Da Prostatakrebs in frühen Stadien häufig keine erkennbaren Symptome verursacht, ist die Früherkennung umso wichtiger.

Mut zur Früherkennung
: Die Urologische Stiftung Gesundheit appelliert: „Hab keine Muffe“

In der dritten Runde ihrer Aufklärungskampagne appelliert die Urologische Stiftung Gesundheit deshalb: „Hab keine Muffe. Geh zur Prostatakrebsfrüherkennung“. Ein erster Schritt ist ein Klick auf die Internetseite der Kampagne.

 

Das Wichtigste einfach erklärt:

auf der Kampagnen-Website „Prostata – der wunde Punkt des Mannes“

Dreh- und Angelpunkt der Kampagne ist die eigens eingerichtete Website, die über Untersuchungsmethoden zur Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten von Prostatakrebs informiert – locker im Ton, um keine Ängste zu schüren, aber immer medizinisch korrekt.

  • Untersuchungsmethoden zur Früherkennung werden verständlich erklärt und ihr Stellenwert bei der Diagnostik erläutert. Angefangen beim wichtigen Aufklärungsgespräch mit dem Urologen werden die Tastuntersuchung, der PSA-Test, die Ultraschalluntersuchung, die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Prostatabiopsie thematisiert.
  • Von operativer Entfernung der Prostata über Bestrahlung und aktiver Überwachung bis zur Radioligandentherapie und neuartigen Kombinationstherapien: Die Internetseite informiert zudem über Behandlungsmöglichkeiten von Prostatakrebs.

Und natürlich bietet die Kampagnen-Website auch eine Urologensuche, mit der Männer ab 45 Jahren – Heimwerker oder nicht – eine Urologin/einen Urologen in der Nähe finden und einen Termin zur Prostatakrebsfrüherkennung vereinbaren können.