Lexikon – D

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Diagnose

Erkennung und Benennung einer gesundheitlichen Beeinträchtigung nach sorgfältiger Untersuchung und Einschätzung aller Beschwerden.

Dranginkontinenz

Als Harninkontinenz werden unkontrollierbare, unwillkürliche Urinverluste bezeichnet. Von der Drang- oder auch Urgeinkontinenz spricht man, wenn ein starker Harndrang zu einer nicht unterdrückbaren Blasenentleerung führt. Hier sei auf die Kapitel „Überaktive Blase“ und „Harninkontinenz“ verwiesen.

DRU

= Digital-rektale Untersuchung. Tastuntersuchung der Prostata mit dem Finger durch den Enddarm, die z.B. bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom oder eine Entzündung der Prostata durchgeführt wird.

Drüse

Bezeichnung für Körperorgane die Sekrete bilden. Diese Sekrete können z.B. in die Blutbahn sezerniert werden (z.B. Schilddrüse → Schildrüsenhormone). Drüsen werden in diesem Fall als endokrine Drüsen bezeichnet werden. Sekrete können aber auch von Drüsen nach Außen abgegeben werden (z.B. Speicheldrüse → Speichel). In diesem Fall werden diese als exokrine Drüsen bezeichnet.

Dyspareunie

Sammelbegriff für unangenehme Empfindungen beim sexuellen Verkehr.

Dysurie

Medizinische Bezeichnung für ein erschwertes Wasserlassen, welches mit auch mit Schmerzen einhergehen kann. Häufige Ursache für eine Dysurie bei der Frau ist eine Blasenentzündung, beim Mann eine Benigne Prostatahyperplasie (BPH).