Medikamentöse
Therapien
von
Blasenkrebs

Gezielt behandeln,

wirksam unterstützen

Medikamente spielen bei der Behandlung von Blasenkrebs eine zentrale Rolle. Sie kommen häufig ergänzend zur Operation zum Einsatz, können aber je nach Erkrankungsstadium auch die wichtigste Therapieform sein.
Ziele der medikamentösen Therapie sind:
  • Bekämpfung von Tumorzellen, die operativ nicht vollständig entfernt werden konnten
  • Senkung des Rückfallrisikos, insbesondere nach einer TUR-BT
  • Verzögerung des Tumorwachstums bei fortgeschrittener Erkrankung
  • Linderung von Beschwerden und Verlängerung der Lebenszeit
Die medikamentöse Therapie wird heute sehr gezielt eingesetzt und ist fester Bestandteil moderner, stadiengerechter Behandlungskonzepte.
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Gezielt in der Blase:

Lokale Therapie gegen

Blasenkrebs

Bei bestimmten Formen des Blasenkrebses werden Medikamente direkt in die Blase eingebracht. Diese Behandlung erfolgt meist nach einer operativen Entfernung des Tumors.

Die Medikamente werden über einen Blasenkatheter in die Blase eingebracht. Dieses Vorgehen ist ein etabliertes Verfahren und wird über mehrere Sitzungen hinweg durchgeführt.

Ziele dieser Therapie sind:
  • Ausschaltung verbliebener Tumorzellen in der Blase
  • Verhinderung erneuter Tumorbildungen
  • Reduktion des Rückfallrisikos
Diese Therapie wirkt gezielt dort, wo der Tumor entstanden ist,
und belastet den restlichen Körper in der Regel weniger.

Wenn eine lokale Therapie
nicht mehr ausreicht

Wenn sich der Krebs über die Blase hinaus ausgebreitet hat oder ein erhöhtes Rückfallrisiko besteht, reicht eine lokale Behandlung nicht mehr aus. In diesen Fällen kommen systemische Therapien zum Einsatz, die im gesamten Körper wirken.
Dazu gehören ausdrücklich:
  • Chemotherapie
  • zielgerichtete medikamentöse Therapien
  • Immuntherapien

Die Chemotherapie ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Sie kann vor oder nach einer Operation eingesetzt werden oder bei fortgeschrittener Erkrankung helfen, das Tumorwachstum zu kontrollieren.

Systemische Therapien zielen darauf ab, Krebszellen auch dort zu erreichen, wo sie bildgebend nicht immer sichtbar sind.

Eigene Abwehr

gezielt stärken:
Wie
Immuntherapie wirkt

Die Immuntherapie nutzt die Fähigkeit des körpereigenen Immunsystems, Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen. Tumorzellen können das Immunsystem gezielt täuschen oder blockieren. Immuntherapien setzen genau hier an, indem sie diese Blockaden lösen und die Abwehrreaktion wieder aktivieren.

Charakteristisch für die Immuntherapie ist:
  • gezieltes Eingreifen in immunologische Signalwege
  • andere Wirkweise als Chemotherapie
  • mögliche langfristige Kontrolle der Erkrankung bei geeigneten Patienten
Nicht jeder Patient profitiert gleichermaßen von einer Immuntherapie.
Die Auswahl erfolgt daher individuell und abhängig von Tumoreigenschaften und Vorerkrankungen.

Therapien sinnvoll verknüpfen

Viele moderne Therapiekonzepte beruhen auf der Kombination verschiedener Behandlungsansätze.
Beispiele hierfür sind:
  • Operation und medikamentöse Therapie zur Rückfallvermeidung
  • Chemotherapie in Kombination mit Immuntherapie
  • aufeinander abgestimmte Therapieschritte in mehreren Phasen

Durch die Kombination unterschiedlicher Wirkmechanismen können Tumorzellen an mehreren Stellen gleichzeitig angegriffen werden.
Ziel ist es, die Wirksamkeit der Behandlung zu erhöhen, ohne die Belastung für den Patienten unnötig zu steigern.

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Abgestimmt auf

den Menschen

Welche medikamentöse Therapie zum Einsatz kommt, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu zählen das Tumorstadium, die feingeweblichen Eigenschaften des Tumors, Begleiterkrankungen und der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten.

Die Therapieentscheidung erfolgt individuell und wird vom behandelnden Urologen gemeinsam mit dem Patienten getroffen.
Dabei werden Nutzen, mögliche Nebenwirkungen und persönliche Lebensumstände sorgfältig abgewogen.

Unsere Unterstützer

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